Ausbildungen

1961            

Geboren in Frankfurt am Main, aufgewachsen in Oberursel/Taunus

1980

Allgemeine Hochschulreife / Abitur an der Gesamtschule Oberursel

 1983-1985  

Ausbildung zum Masseur und med. Bademeister an der Berufsfachschule für Masseure und medizinische Bademeister am Allgemeinen Krankenhaus Hamburg/Wandsbek und der Universitätsklinik Frankfurt am Main

 1986-1996

verschiedene Fortbildungen, u.a. Manuelle Lymphdrainage bei Prof. Dr. Földi, PNF - Proprioceptive neuromuskuläre Fazilitation, Orthopädische Medizin und Manuelle Therapie nach Dos Winkel

 1996-2001  

Osteopathie am "College Sutherland" in Wiesbaden/Schlangenbad

 2007-2010  

Biokinetische und biodynamischhe Osteopathie am "Dynamic Stillness Fortbildungszentrum" bei René Briend D.O. M.R.O.F. in Neuwied

 2010-2012  

Tai Chi an der "Tai Chi Schule Rolf Weber" in Frankfurt am Main

 2013-2014  

Kundalini Yoga Unterricht im "Kundalini Yoga Zentrum Heidestrasse" bei Siri Gopal Kaur in Frankfurt am Main

 2015

Yogalehrer Ausbildung an der "SivaSoorya - Divine School of Yoga" bei Guru Raviji in Trivandrum / Kerala / Indien

 2015-2016  

Kundalini Yoga Lehrer Ausbildung Stufe 1 an der "Shuniya - Schule für Kundalini Yoga" bei Atma Kaur und Atma Singh in Frankfurt am Main

2017-2018

Sat Nam Rasayan Ausbildung Stufe 1 an der "Turiya - Schule für Meditation und Heilen" bei Sven Butz in Düsseldorf

2017-2019

Kundalini Yoga Lehrer Ausbildung Stufe 2 an der "Shuniya - Schule für Kundalini Yoga" bei Atma Kaur und Atma Singh in Frankfurt am Main

2018-2019

Sat Nam Rasayan Ausbildung Stufe 2 an der "Turiya - Schule für Meditation und Heilen" bei Sven Butz in Düsseldorf 

2018 

Ausbildung zum Breathwalk Trainer bei Hanka Sat Want Kaur in Oberursel/Taunus

2019-2022

Naad Yoga Ausbildung an der Raj Academy bei Prof. Surinder Singh und Sidak Kaur Khalsa in Karlsruhe

Über mich und wie ich zum Kundalini Yoga kam

Geboren 1961 habe ich schon immer etwas länger gebraucht, um mir klar zu werden was ich wirklich möchte und was gut für mich ist, was nicht unbedingt dasselbe ist.

Ich habe also nach dem Abitur 1980 ein paar Jahre gebraucht, bis ich 1983 den Weg zur Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister eingeschlagen habe. Ich hatte gute Lehrer und habe nach der Grundausbildung viele weiterführende Fortbildungen absolviert.

Ich war immer schnell zu begeistern und war doch auch immer wieder schnell von der Begrenztheit der jeweiligen Methode enttäuscht, was mich zu einer ständigen Suche nach einer noch besseren Methode führte. In der Osteopathie glaubte ich 1996 diese Methode gefunden zu haben, stieß aber auch da an Grenzen, auch an die Grenzen meiner eigenen Fähigkeiten und meines Engagements. Erst 2007 mit der Zusatzausbildung in „Biodynamischer Osteopathie“ kam ich dem Ziel näher. Dabei behandelt man nicht nur den physischen Körper, sondern auch den fluidischen und den energetischen Körper, was soviel wie Körper, Geist und Seele entspricht und dieses macht die Behandlung erst wirklich zu einer ganzheitlichen Behandlung. Außerdem entscheidet nicht allein der Therapeut wie eine Behandlung verläuft, sondern man arbeitet sehr rezeptiv und subtil mit dem "Breath of Life" und aktiviert damit vor allem die Selbst-Heilungskräfte des jeweiligen Patienten, um Balance zu erreichen. Der Fokus liegt nicht sosehr darauf Krankheit zu behandeln, sondern die Gesundheit zu suchen und durch die Herstellung des Gleichgewichts in allen Systemen auch zu ermöglichen. Man arbeitet sowohl mit den vitalen Kräften im Körper als auch den vitalen Kräften in der Umgebung bis hin zu kosmischen Energien, die auch eine spirituelle Heilung möglich machen und darin liegt die Unbegrenztheit, die ich immer gesucht hatte.

Ich hatte außerdem einen Punkt in meinem Leben erreicht, an dem ich alle äußeren Umstände selbst bestimmen konnte ohne große existenzielle Sorgen und war trotzdem nicht völlig zufrieden. Ich hatte immer noch eine gewisse Unruhe in mir, wollte immer noch irgendetwas erreichen oder irgendwo anders hin. Das Glück schien immer irgendwo in der Zukunft zu sein oder an einem anderen Ort, nie genau jetzt und dort wo ich war.

Meine ersten spirituellen Erfahrungen durch die Biodynamische Osteopathie ließen mich für mein eigenes Wohl auf die Suche gehen und so kam ich 2010 zum Tai Chi. Für 2 Jahre habe ich die Lee-Form erlernt und auch regelmäßig praktiziert. Wieder kam ich an Grenzen und ich suchte weiter. Yoga hatte ich lange Zeit verschmäht, aber was ich über Kundalini Yoga gelesen hatte machte mich neugierig. Von der ersten Stunde an wusste ich, das ich hier richtig bin. Im ersten Jahr 2013, mit nur einem Kurs die Woche, hielt sich mein Engagement allerdings noch sehr in Grenzen.

Nach diesem einen Jahr habe ich dann im Oktober 2014 den eintägigen „Weißen Tantra Yoga Workshop“ in Frankfurt besucht und danach war alles anders. Die Wirklichkeit war noch nie so wirklich und die Unendlichkeit war noch nie so nah. Ich fühlte mich nicht mehr als getrenntes Wesen, sondern fühlte die Einheit mit allem was existiert ganz deutlich. Dies war das „Echte“ und nicht nur eine der vielen Ersatzbefriedigungen ohne die ich glaubte nicht auskommen zu können. Dieser Zustand liess sich allerdings nicht lange halten, doch Kundalini Yoga bietet eine Technik, um sich immer wieder aufs neue zu verbinden. Auch hier wird Körper, Geist und Seele, die Ganzheit unseres Selbst angesprochen und entwickelt und die Erfahrungen mit der Unendlichkeit sind unbegrenzt. Dafür war jede Anstrengung gerechtfertigt und so habe ich seither nicht mehr mit meiner täglichen Yoga und Meditations Praxis aufgehört.

Um möglichst alles darüber zu erfahren habe ich 2015 die Ausbildung zum Kundalini Yoga Lehrer angefangen und 2016 die Stufe 1 erfolgreich abgeschlossen, erstmal nur mit dem Ziel mein eigenes Wissen zu erweitern. Sehr schnell wurde mir aber klar, dass ich das erlernte Wissen auch weitergeben möchte, um auch anderen die Möglichkeit zu geben eigen Erfahrungen in dieser Richtung zu machen.

Ausserdem war ich 2015 vier Wochen in einem Ashram in Kerala/Indien und habe dort auch eine Yogalehrer Ausbildung erhalten. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Hatha Yoga und einige Einblicke in andere Yogaformen, wie z.B. Hatha Vinyasa und Asthanga Yoga.

Durch Kundalini Yoga bin ich mit dem Sikh Dharma, dem Weg des „Schülers der Unendlichkeit", der auf Guru Nanak (1469-1539) zurück geht, in Berührung gekommmen und habe diesen ebenfalls eingeschlagen. Ich finde dort viel Wahrheit, Inspiration und spirituelle Heimat.

So habe ich also sehr lange gebraucht den richtigen Weg für mich zu innerer Ruhe und Zufriedenheit zu finden und hoffe jetzt andere durch meinen Unterricht davon profitieren zu lassen und sie zu inspirieren ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Sat Nam